unsere geschichte reicht weit in die vergangenheit zurück. allerdings weiß man nicht allzuviel über diese.
funde aus der römerzeit deuten allerdings auf eine sehr frühe besiedlung dieser gegend. dahnen im mittelalter das erste noch erhaltene schriftliche zeugnis der existenz doyndens - wie dahnen damals genannt wurde - ist die urkunde des "turmstreits" aus dem jahre 1331, deren abschrift sich angeblich im besitz des landesarchives koblenz befindet: die dahnener glaubten keine beitragszahlungen für den kirchturm zu daleiden leisten zu müssen, da sie doch eine eigene kirche hatten. sie mussten den obulus allerdings gemäß dem beschluss der "dekantsversammlung zu stablo am 3. Tag nach dem fest des hl. remigius im jahre des herrn 1331" wohl oder übel zahlen. im jahre 1625 gab es in dahnen bereits 32 vogteien oder auch stockgüter genannt. im jahre 1687 wird aus doynden danen, 1762 erwähnt man dhanen und seit 1797 heißt unser dorf dahnen. erstes sicheres zeichen der Besiedlung gibt der kirchturm, der wahrscheinlich im 13. jahrhundert errichtet wurde. dahnen muss um 1300 bereits eine recht große siedlung gewesen sein, denn es hatte eine kirche mit eigenem friedhof, welche vom trinitarierorden errichtet wurden. die französische revolution die wirren der französischen revolution gingen auch an unserem dorf nicht spurlos vorrüber: im klöppelkrieg verloren viele dahnener ihr leben dahnen in den beiden weltkriegen
die nachkriegszeit in den 50er jahren normalisierte sich das leben in unserer region allmählich und die bewohner hatten wieder vertrauen in den frieden gefunden. am 29.12.1952 beschloss der gemeinderat den ausbau des ehrenfriedhofs, welcher im mai des folgejahres eingeweiht wurde. im august 1953 wurde der ortsteil "wehrbüsch" an das stromnetz angeschlossen. am 19.9.1954 erfolgte dann schließlich die grundsteinlegung für die neue pfarrkirche, welche quer an die alte kirche angebaut wurde (siehe fotos unten). es folgten die ortskanalisation mit kläranlage in den jahren 1956 und 1959, sowie die neue schule und eine leichenhalle am friedhof, der wegen des neubaus der pfarrkirche an den dorfrand verlegt worden war.
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